Clemens Tönnies hat seine Ämter bei Schalke 04 aufgegeben. Wir haben vor seinem Rücktritt mit Kornelia Toporzysek gesprochen. Die Richterin war Teil des Ehrenrats, als die rassistischen Äußerungen von Tönnies verhandelt wurden. Die Berichterstattung und die Ereignisse rund um Schalke 04 sind seit Wochen negativ. Es geht dabei nur am Rande um Fußball. Uns interessiert nicht, warum die Mannschaft aktuell so schlecht spielt oder der Trainer vielleicht nicht geeignet ist. In den Augen vieler Fans hat sich der Verein zusehends von seinen Grundsätzen entfernt. Im Leitbild geht es zum Beispiel um Toleranz, soziale Verantwortung und den Einsatz gegen Rassismus.

Ein kurzes Stück über die politische Kultur in Gelsenkirchen

von Michael Voregger

Ich hatte mir vorgenommen in den nächsten Monaten nichts über Gelsenkirchen und die SPD zu schreiben. Aber mit den guten Vorsätzen ist das so eine Sache und allzu oft lassen sie sich nicht einhalten.

In meinem Briefkasten habe ich in der letzten Woche wundersame Dinge gefunden. Einen Flyer mit Werbebotschaften des SPD-Kandidaten für meinen Bezirk. Taner Ünalgan schreibt dort, wie gut es in meinem Stadtteil läuft. Das ist mir bisher nicht aufgefallen und für die anderen Stadtteile kann ich das ebenfalls nicht sehen. Ein kleines Geschenk war auch dabei. Ein weißer Kugelschreiber aus Plastik mit dem Logo der Partei. Ich wusste gar nicht, dass es heute so etwas noch gibt. In meiner Kindheit – die schon ein paar Jahre zurückliegt – waren das beliebte Beutestücke unter uns Heranwachsenden. Vor allem die knallig roten Kulis der Genossen hatten es uns angetan. Außerdem gab es damals noch Luftballons in den Farben der Parteien. Viel Luft und wenig Inhalt.

Clemens Tönnies hat seine Ämter bei Schalke 04 aufgegeben. Wir haben vor seinem Rücktritt mit Kornelia Toporzysek gesprochen. Die Richterin war Teil des Ehrenrats, als die rassistischen Äußerungen von Tönnies verhandelt wurden. Die Berichterstattung und die Ereignisse rund um Schalke 04 sind seit Wochen negativ. Es geht dabei nur am Rande um Fußball. Uns interessiert nicht, warum die Mannschaft aktuell so schlecht spielt oder der Trainer vielleicht nicht geeignet ist. In den Augen vieler Fans hat sich der Verein zusehends von seinen Grundsätzen entfernt. Im Leitbild geht es zum Beispiel um Toleranz, soziale Verantwortung und den Einsatz gegen Rassismus.

Frank Eckardt ist Soziologe, Stadtforscher und Professor an der Bauhaus-Universität in Weimar. Er ist in Schalke-Nord in Gelsenkirchen geboren und seine Heimat ist ihm wichtig. Im Podcast mit der isso-Redaktion verrät er, warum in Gelsenkirchen keine Barrikaden wie in Frankreich brennen, klassische Start-Ups kaum funktionieren und welche Lösungen es für die vielen Probleme gibt. Die Ansiedlung von Logistik und Call-Centern sind für ihn keine gute Idee. Klimawandel und Globalisierung wirken sich auch auf die Stadtteile in Gelsenkirchen aus. Gut gemeinte Stadtentwicklungskonzepte scheitern hier regelmäßig am mangelndem politischen Interesse und den Untiefen der Stadtverwaltung. Unser Gast verrät auch warum die vielen Friseure kein gutes Zeichen sind und was sich hinter dem Wort Onkelökonomie verbirgt. Also ein klassischer Rundumschlag im besten Sinne, der aber nicht nur kritisiert, sondern auch Lösungen aufzeigt.

Clemens Tönnies hat seine Ämter bei Schalke 04 aufgegeben. Wir haben vor seinem Rücktritt eine Gesprächsrunde mit verschiedenen Gästen veranstaltet. Angestoßen hat das Projekt Tom Gawlig von der Trinkhalle am Flöz in Gelsenkirchen. Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Trinkhalletalk werden folgen. Die Berichterstattung und die Ereignisse rund um Schalke 04 sind seit Wochen negativ. Es geht dabei nur am Rande um Fußball. Uns interessiert nicht, warum die Mannschaft aktuell so schlecht spielt oder der Trainer vielleicht nicht geeignet ist. In den Augen vieler Fans hat sich der Verein zusehends von seinen Grundsätzen entfernt. Im Leitbild geht es zum Beispiel um Toleranz, soziale Verantwortung und den Einsatz gegen Rassismus.

Clemens Tönnies hat seine Ämter bei Schalke 04 aufgegeben. Wir haben vor seinem Rücktritt mit Markus Peik gesprochen. Er ist „Allesfahrer“, Besitzer einer Dauerkarte und Mitglied in verschiedenen Fanclubs. Die Berichterstattung und die Ereignisse rund um Schalke 04 sind seit Wochen negativ. Es geht dabei nur am Rande um Fußball. Uns interessiert nicht, warum die Mannschaft aktuell so schlecht spielt oder der Trainer vielleicht nicht geeignet ist. In den Augen vieler Fans hat sich der Verein zusehends von seinen Grundsätzen entfernt. Im Leitbild geht es zum Beispiel um Toleranz, soziale Verantwortung und den Einsatz gegen Rassismus.